Gestern habe ich mal wieder etwas experimentiert. Da ich ein absoluter Gegner von Glutamat bin, versuche ich es so gut wie es geht Glutamat zu vermeiden. Man findet heutzutage kein Lebensmittel mehr wo kein Glutamat oder Hefeextrakt enthalten ist. Neurologisch betrachtet ist Glutamat sogar ein Rauschgift und außerdem gesundheitsschädlich. In vielen Versuchen hat man festgestellt, dass Glutamat Hirnschäden verursacht und unter Umständen auch die Netzhaut schädigt. Daher bin ich dann immer ganz froh wenn ich Produkte einfach selber herstellen kann wie z.B. Pesto oder Gemüsebrühe. Gemüsefond ist richtig aufwändig und braucht eben viel zu lange zum kochen. Ich habe ein Rezept von einer Freundin ausprobiert, dass man wie eine gekörnte Gemüsebrühe verwendet. Wasser aufsetzten Gemüsepaste rein - et voilà! Toll finde ich eben auch dass man selbst entscheiden kann was man in die Brühe geben will.
Gemüsebrühe
500g Suppengemüse
(z.B Sellerie, Karotten, Mairübchen, Petersilienwurzel, Lauch, usw.)
1 Zwiebel, 1-2 Knoblauchzehen, 1 EL Tomatenmark,
ein paar Kräuter wie z.B glatte Petersilie und Liebstöckel,
100g feines Meer- oder Steinsalz
Das Gemüse und die Kräuter waschen,putzen und klein häckseln. Tomatenmark dazu geben. Mit einem Zauberstab nochmals alles pürieren. Dann das Salz dazugeben und gut umrühren.
Die Paste in saubere Schraubgläser geben und gut verschließen.Die Gemüsebrühe ist so im Kühlschrank 1 Jahr haltbar. Das Salz konserviert das ganze und ist daher so lange haltbar.
Viel Spaß beim ausprobieren!